![]() |
![]() |
|
|
|
![]() |
´
Ein bisher nur wenig beachtetes Problem der tibetischen Exilgemeinde in Indien hat den Anstoß
zur „Fundraising Tour“ der Gajang Medical Society geliefert: die meisten der Exiltibeter leben von der Hand in den Mund. Die meisten von ihnen bestreiten ihren Lebensunterhalt nur mit sehr begrenzten Mitteln. Der überwiegende Teil lebt von kleinen Unternehmen oder ist in der Landwirtschaft tätig. Häufig reicht das Einkommen jedoch gerade um zu überleben. Viele sind auf die begrenzte finanzielle Unterstützung der tibetischen Exilregierung oder auf Hilfestellungen internationaler Hilfsorganisationen oder Privatpersonen angewiesen.
Zwar stehen seitens der Exilregierung sowie verschiedener Stiftungen
Ausbildungsmöglichkeiten zur
Verfügung, die Probleme beginnen allerdings
meist erst nach der schulischen Grundausbildung.
Die finanziell minder
bemittelten Tibeter sind meist nicht in der Lage
ihren Kindern professionelle
Studien etwa in technischen oder
wirtschaftlichen Bereichen zu finanzieren.
Auch Ausbildungsmöglichkeiten
in den Bereichen Medizin, Krankenpflege
oder Pharmazie sind meist nicht
erschwinglich. Auch die tibetische
Exilregierung ist nur bedingt in der Lage
diesbezüglich unterstützend
einzugreifen.
Daraus ergibt sich eine hohe Rate an „educated unemployment“
(Schicht der gebildeten Arbeitslosen) in der tibetischen Exilgemeinde.
Dem gegenüber steht großer Bedarf an Medizinern, Krankenpflegepersonal oder Pharmazeuten. Dieses
Problem zu lösen hat sich die Gajang Medical Society zur Aufgabe gemacht und plant ein umfangreiches
Ausbildungsprogramm. Zur Finanzierung diese Programms sollen mit Hilfe der „Fundraising Tour“
nach Europa entsprechende Mittel geschaffen werden. Die gesamten Erlöse der Tour fließen in den
Förderfond der Gesellschaft. Aus diesem Fond werden Förderungen für Stipendien geschaffen,
sowie Ausbildungen in den Bereichen Medizin, Zahnheilkunde und Pharmazie im Rahmen der
Gajang Medical Society finanziert.